Und schon geht der zweite Teil unserer Serie „Die 5 besten Reisetipps für Roadtrips der Reiseblogger“ online – mit den besten Tipps von Thomas vom Reiseblog Reisen-Fotografie.de. Gemeinsam mit seiner Frau Melanie bloggt er schon seit 2009 über Reisen und hat sich in dieser Zeit zu einem Experten für USA-Reisen entwickelt. Das sieht man nicht nur an der gut gefüllten Reisekarte, sondern lässt sich auch im eBook zum Thema nachlesen. Melanie und Thomas bezeichnen sich selbst als Individualreisende mit Hang zum Roadtrip – wenn das mal nicht die perfekten Reiseblogger für unser aktuelles Special sind. Viel Spaß mit Thomas‘ Tipps:

Der perfekte Roadtrip

Auf einem scheinbar endlosen Highway, die Sonne scheint, Countrymusik schallt aus den Lautsprechern und man genießt die Aussicht auf sagenhafte Landschaften. Das ist ungefähr der Idealzustand auf einem schönen Roadtrip.

Wir reisen seit vielen Jahren auf diese Art durch die Welt. Angefangen in Spanien, weit ab der normalen touristischen Pfade. Später folgten dann bis heute zehn Roadtrips durch verschiedene Ecken in den USA. Die weitere Planungen werden uns im nächsten halben Jahr nach Thailand und Kanada führen.

Nachfolgend möchten wir ein paar Tipps für einen perfekten Roadtrip geben.

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1. Nicht zu viel planen

Plant euren Roadtrip nicht bis ins letzte Details durch. Ihr nehmt euch damit einen großen Vorteil dieser schönen Art zu Reisen, die Flexibilität.

Wir selber buchen im Vorfeld immer nur den Flug, den Leihwagen oder das Wohnmobil und die erste Nacht am Zielort vor. Den Rest machen wir vor Ort und lassen uns treiben. Natürlich haben wir eine grobe Route im Kopf, wissen was wir sehen wollen, wo wir hin wollen. Aber wir sind auf diese Art frei zu sagen „Hier gefällt es uns, hier bleiben wir einen Tag länger.“

Für Einsteiger kann eine fertige Route, wie sie verschiedene Reiseveranstalter anbieten durchaus sinnvoll sein. Aber spätestens beim zweiten Roadtrip werdet Ihr selber die Fäden in der Hand haben wollen.

2. Das ideale Land für einen Roadtrip

Das ist eindeutig die USA. Das riesige Land bietet so viele Möglichkeiten, so viele verschiedene Landschaften und Regionen, da ist man ein paar Jahre beschäftigt um alles mal gesehen zu haben.

Vor allem ist das Land ideal für Reisen mit dem Auto oder dem Wohnmobil. Hotels oder einfache Motels findet man selbst im kleinsten Ort. Ebenso gibt es in dem Land zahllose Campinglätze an den schönsten Stellen.

Dazu kommt, dass das Autofahren in den USA wirklich entspannend ist. Der Amerikaner ist sehr defensiv unterwegs, so das eine Reise mit dem Auto wirklich entspannend ist.

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3. Was ist in den USA sehenswert

Wir haben das Land mittlerweile sehr intensiv bereist. Und jede besuchte Region hat ihren Reiz. New England im Herbst zu besuchen, im Indian Summer seinen bunten Bäumen, ist mit Sicherheit ein optisches Hihglight.

Florida ist ein wunderbares Reiseziel für das ganze Jahr. Die tollen Strände am Atlantik oder am Golf von Mexiko, die Everglades mit der fantastischen Tierwelt oder Orlando mit den zahlreichen Vergnügungsparks. Da bleibt eigentlich kein Wunsch unerfüllt.

Unser Favorit ist aber eindeutig der Westen der USA. Da gibt es die tollen Städte wie San Francisco, Los Angeles oder Las Vegas, die wirklich viele sehenswerte Orte bieten. Das Beste sind aber auf jeden Fall die National Parks. Der erste Eindruck des Grand Canyons wird auf ewig unvergessen bleiben. Bei diesem Anblick haben wir vor Staunen glatt das Fotografieren vergessen. Aber auch die anderen Parks in der Region, der Arches National Park mit hunderten Steinbögen, der Bryce Canonyon mit den unzähligen Hoodos oder das Monument Valley mit der bekannten Kulisse aus zahlreichen Westernfilmen. Jeder dieser Parks ist mehr als einen Besuch wert.

Unser liebster Park ist aber eindeutig der Yellowstone Park, welcher neben einer sagenhaften Landschaft, vulkanischen Aktivitäten und Geysire eine einmalige Tierwelt bietet. Wenn am Abend, beim Grillen auf dem Campingplatz, in den Bergen die Wölfe heulen, dann ist das unvergesslich.

All diese Parks im Westen lassen sich wunderbar in einem dreiwöchigen Roadtrip erkunden, ohne dabei in Stress zu kommen.

4. Wohnmobil oder PKW und Hotel

Beides hat seinen Reiz und Vor- und Nachteile. Unsere liebste Art einen Roadtrip zu fahren ist eindeutig die Variante mit dem Wohnmobil. Damit erspart man sich das tägliche Koffer rein / Koffer raus bei den Hotels, man ist maximal flexibel – Campingplätze findet man überall, auch in den National Parks. Essen, Getränke, WC und Dusche begleiten einen über die komplette Reise.

Ein Nachteil des Wohnmobils sind aber die höheren Kosten. Alleine der Benzinverbrauch sollte bei der Planung berücksichtigt werde. Dieser kann bei einem Wohnmobil schnell 25-30 Liter auf 100 Kilometer erreichen.

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5. Länge eines Roadtrips

Wir hören immer wieder mal, dass man für einen Roadtrip 4-6 Wochen Zeit haben sollte. Das ist völliger Unsinn. Unsere Roadtrips waren immer zwischen 10 und 18 Tage lang. Natürlich bekommt man auf einer Reise dann nicht alles zu sehen. Das ist aber doch nicht schlimm und nicht Ziel eines Roadtrips.

Wir empfehlen, ganz unabhängig von der Reisedauer, nicht zu viel sehen zu wollen. Lieber eine Sehenswürdigkeit weniger ansteuern, dafür die besuchten Orte intensiver genießen.

Zum Roadtrip gehört auch das Gefühl von Freiheit. Dieses Gefühl sollte man sich nicht durch einen zu vollen Plan zunichte machen lassen. Einfach mal treiben lassen.

Mehr über Melanie’s und Thomas‘ Reisen & Roadtrips findet ihr auf ihrem Blog, bei FacebookTwitterPinterest & Instagram

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